AREAL

Die Aurelis Real Estate Service GmbH war bis Oktober 2018 alleinige Ei­gentüme­rin des ca. 90 ha großen ehe­ma­li­gen Güter­bahn­ho­fa­re­als an der Brun­e­cker Straße (Südbahn­hof) in Nürn­berg. Dort be­fin­den sich bis heu­te großflächi­ge Güter­hal­len, Gleis­an­la­gen so­wie Ge­wer­be­be­trie­be. In den letz­ten Jahr­zehn­ten wur­de ins­be­son­de­re die Güter- und Trans­port­lo­gis­tik der Deut­schen Bahn ver­la­gert. Das Are­al liegt seit­dem brach und wird le­dig­lich von ver­ein­zel­ten Ge­wer­be­be­trie­ben ge­nutzt. Mit dem Verkauf von rund 37 ha an den Freistaat Bayern, der dort einen neue Technische Universität errichten will, wurde auch mit dem Rückbau dieser alten Hallen und Anlagen begonnen.

Auf­grund der gu­ten La­ge des Are­als zwi­schen der In­nen­stadt und dem Nah­er­ho­lungs­ge­biet „Dut­zend­teich“ er­ge­ben sich große Chan­cen für die zukünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung Nürn­bergs. Ge­mein­sam mit der Stadt Nürn­berg hat die Au­re­lis des­halb seit ei­ni­gen Jah­ren Zie­le für ei­ne Neu­ge­stal­tung der ehe­ma­li­gen Bahn­flächen ent­wi­ckelt. Das Gelände soll als ge­mischt ge­nutz­tes Quar­tier zum Woh­nen und Ar­bei­ten mit Nah­ver­sor­gung und Grün ent­wi­ckelt wer­den. Die Universität im Süden des Areals wird zur zusätzlichen Attraktivität und Lebendigkeit beitragen.

LICHTENREUTH

  LICHTENREUTH  
Abb. 1: Historischer Stadtplan – zeigt den Rangier­bahnhof und den nördlich gelegenen Reichswald Mit der Na­mens­ge­bung Lich­ten­reuth knüpft Au­re­lis an his­to­ri­sche Na­men in Nürn­berg an. Das Are­al be­fin­det sich auf dem Ge­biet des ehe­ma­li­gen Forst­be­zirks Lich­ten­hof.

Der Na­mens­be­stand­teil „-reuth“ weist auf ei­ne Ro­dung hin und fin­det sich auch in zahl­rei­chen an­de­ren Nürn­ber­ger Stadt­teil­na­men wie Großreuth, Klein­reuth oder San­dreuth wie­der.

Da­mals wur­de für das Ge­biet des ehe­ma­li­gen Ran­gier­bahn­hofs und auch für an­de­re wach­sen­de Stadt­tei­le in Nürn­berg ge­ro­det.

LAGE

  LAGE  
Abb. 2 Das Lich­ten­reuth-Are­al an der Brun­e­cker Straße gehört zum Be­zirk 41 „Ran­gier­bahn­hof“ im Stadt­teil 4 „Südli­che Außen­stadt“. Die „Südli­che Außen­stadt“ grenzt nörd­lich an die südli­che In­nen­stadt an. Das Ge­biet wird be­grenzt durch die In­golstädter Straße im Nor­den, die Münche­ner Straße im Os­ten, die „Ran­gier­bahn­hof-Sied­lung“ im Südos­ten, den Rail­port der Deut­schen Bahn im Südwes­ten und die Wohn­sied­lung „Ha­sen­buck“ im Nord­wes­ten. Im Süden lie­gen die Flächen des Nürn­ber­ger Ran­gier­bahn­hofs.

Nürn­berg selbst ist kreis­freie Großstadt im Re­gie­rungs­be­zirk Mit­tel­fran­ken des Frei­staats Bay­ern. Mit rund 500.000 Ein­woh­nern ist sie die zweit­größte Stadt Bay­erns und bil­det das wirt­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Zen­trum der Me­tro­pol­re­gi­on mit 3,5 Mil­lio­nen Ein­woh­nern.

UMFELD

  UMFELD  
Abb. 3: Das Areal und sein Umfeld Die im Nord­wes­ten an­gren­zen­de Sied­lung „Ha­sen­buck“ wur­de ab 1911 bis in die 1960er Jah­re er­rich­tet. Der ca. 340 Me­ter ho­he Ha­sen­buck ist der dritthöchs­te Nürn­ber­ger Hügel. Auf der rund 40 Me­ter ho­hen Hügel­kup­pe steht in ei­nem klei­nen Park die 1937 er­bau­te Lu­ther­kir­che. Südlich von Lich­ten­reuth be­fin­den sich die Be­triebs­flächen der DB-Fahr­zeug­in­stand­hal­tung (früher: ICE-Aus­bes­se­rungs­werk) und des DB-Rail­ports so­wie das großflächi­ge Are­al des Nürn­ber­ger Ran­gier­bahn­hofs, des ein­zi­gen au­to­ma­ti­sier­ten Gefälle-Ran­gier­bahn­hofs der Welt. Südöstlich schließt die nach dem Ers­ten Welt­krieg für Ei­sen­bah­ner ge­bau­te Ran­gier­bahn­hof­sied­lung an. Sie steht als En­sem­ble un­ter Denk­mal­schutz. Östlich des Pla­nungs­ge­biets Lich­ten­reuth liegt jen­seits der Münche­ner Straße der Volks­park „Dut­zend­teich“. Er ist ein be­lieb­tes Nah­er­ho­lungs­ziel mit Ga­stro­no­mie, Pro­me­na­de und Frei­zeit­sport. Nörd­lich schließen sich die Fläche ei­nes Möbel­hau­ses mit da­zu­gehöri­gem Park­haus an so­wie das Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge und das Haupt­zoll­amt.